3. Pflegeethik-Kongress
„Ethik in der Pflege: Verantwortung – Haltung – Dialog“
25.-27. Februar 2026
Die Dokumentation zum Kongress finden Sie
hier.
Der 3. Pflegeethik-Kongress vom 25.-27. Februar 2026 an der Universitätsmedizin Göttingen von der Ethikkommission für Berufe in der Pflege Niedersachsen gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen, der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) – der Fachgesellschaft für ethische Fragen im Gesundheitswesen –, sowie mit dem Pflege- und Pflegefunktionsdienst der Universitätsmedizin Göttingen ausgerichtet.
Der länderübergreifende Pflegeethik-Kongress (Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg) richtete sich an Pflegefachpersonen, Angehörige aller Gesundheitsfachberufe sowie an Personen aus den akademischen Bereichen der Pflegewissenschaft, -ethik, -management und -pädagogik. Ebenso waren Praxisanleitende, Auszubildende und Studierende aus den genannten Feldern eingeladen.
Den 200 Kongressteilnehmenden konnten sich im Rahmen von vier Keynote-Vorträgen, neun Workshops, 34 Sektionsvorträgen und Praxisberichten, elf Posterpräsentationen sowie einet öffentliche Filmveranstaltung mit anschließender Podiums- und Publikumsdiskussion zum Film „Heldin“ ´, u.a. mit der Regisseurin des Films Petra Volpe, intensiv mit pflegeethischen Fragestellungen auseinandersetzen und für ihre Arbeit in Praxis und Theorie wertvolle Impulse mitnehmen.
(Fotos: PEK-NDS 2026)
Pflegeethik im Diskurs – Ethikkommission für Berufe in der Pflege auf der ProCare Messe 2026
Der Veranstaltungsbericht steht
hier zum Download bereit.
Die Ethikkommission für Berufe in der Pflege war vom 10. bis 11. Februar 2026 erfolgreich auf der Fachmesse ProCare in Hannover vertreten. Mit rund 6.600 Fachbesuchenden bot die diesjährige Messe den idealen Rahmen, um die Arbeit der Kommission in den direkten Dialog mit der Pflegepraxis zu bringen.
(Fotos: PEK 2026)
Dialog und ethische Impulse
Der Messestand wurde als Plattform für den intensiven Austausch genutzt. Im Zentrum standen ethische Fragen und Herausforderungen aus dem Pflegealltag. Die Mitglieder der Kommission standen persönlich für Gespräche zur Verfügung, wodurch viele wertvolle Kontakte zu Pflegefachpersonen und Verantwortlichen im Gesundheitswesen geknüpft werden konnten.
Vorstellung der Empfehlungen
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Präsentation der aktuellen Empfehlungen der Ethikkommission. Der Dialog zeigte, dass die Arbeit der Kommission praktische Impulse zur Bewältigung ethischer Konflikte liefert und die Haltung der Pflegenden stärkt. Die persönliche Begegnung und das Kennenlernen der Kommissionsmitglieder stießen auf hohes Interesse.
(Standgespräch mit dem niedersächsischen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi)
Fazit
Die Teilnahme war ein voller Erfolg, um die Bedeutung ethischer Kompetenz in der Pflege hervorzuheben und die Kommission als Ansprechpartner in Niedersachsen zu festigen – denn „Ethik in der Pflege prägt die Haltung und stärkt die Verantwortung“.
(Wir feiern gemeinsam die Pflege mit „Brazzo Brazzone“)
Öffentliche Veranstaltung „Pflege macht Ethik – ambulante und klinische Ethikberatung in Niedersachsen“
Der Veranstaltungsbericht steht
hier zum Download bereit.
Die Ethikkommission für Berufe in der Pflege lud Pflegefachpersonen und alle an pflegeethischen Themen Interessierten am 28.11.2024 zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel „Pflege macht Ethik: Klinische & ambulante Ethikberatung in Niedersachsen“ an die Medizinische Hochschule nach Hannover ein.
Neben der Möglichkeit, die Arbeit der Ethikkommission und ihre Mitglieder kennenzulernen, boten Dr. Gerald Neitzke (Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees der MHH) und Prof. Dr. Alfred Simon (Leiter der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. sowie Vorsitzender des Netzwerks ambulante Ethikberatung in Göttingen) einen umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen von Ethikberatung mit Bezug zur professionellen Pflege. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden kontrovers Situationen des Pflegealltags und die Bedeutung der klinischen wie ambulanten Ethikberatung.
Lutz Schütze, Vorsitzender der Ethikkommission für Berufe in der Pflege (Bild oben rechts), wies darauf hin, dass nicht alle Pflegefachpersonen in Niedersachsen Zugang zu Ethikberatung haben.
Dr. Gerald Neitzke (Bild links) betonte in seinem Vortrag: „Pflege braucht Ethikberatung und Ethikberatung braucht Pflege“.
Prof. Dr. Alfred Simon (Bild rechts) demonstrierte an Praxisbeispielen, dass Ethikberatung auch im ambulanten Bereich „Raum bietet und Unterstützung bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung gibt“.